Statements zum AUFBRUCH in der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig
Barbara Haller, Mitglied der Landessynode
Auch in unserer Kirche sind die Zwänge zum Sparen in allen Bereichen notwendige Maßnahmen. Auf allen Ebenen in den Gemeinden, der Propstei und bei der Landeskirche werden Ämter, Aufgaben und Angebote gekürzt und ersatzlos gestrichen. Wir reden ständig über Geld. Wir reden über neue Strukturen. Wir reden über Maßnahmen, die diese gewaltigen Veränderungen auffangen könnten und unseren Auftrag, das Evangelium in die Welt zu tragen, erfüllen helfen.
Gehet hin in alle Welt und lehret alle Völker...., sagt Jesus Christus. Das ist unser Auftrag! Damit fängt alles an! Drum lasst uns losgehen ungeachtet all der widrigen Umstände um uns herum, trotz Geldmangels, trotz oder gerade wegen der zunehmenden Gottlosigkeit in der Welt.
Lasst uns aus der Fülle unseres Glaubensschatzes schöpfen. Wir wollen sprachfähig werden,wir wollen lernen, besser über unseren Glauben zu reden, um Menschen zu erreichen. Aber wir wollen auch Gemeinschaft leben über die Grenzen unserer eigenen Gemeinden hinaus, damit wir uns gegenseitig stärken und uns bewusst sind, Teil einer weltweiten Christengemeinde zu sein.
Wir sind nicht allein, wir sind viele! Das macht stark. Deshalb lasst uns aufbrechen, lasst uns in die Welt gehen, von Jesus Christus reden und ihm auf seinem Weg nachfolgen!
Axel Noack, Bischof i.R.
Nicht das objektive Kleinerwerden unserer Kirche ist das eigentliche Problem, sondern die damit allzu oft verbundene innere Haltung der Resignation. Weder eine kleine noch eine kleiner werdende Kirche ist in der Substanz gefährdet, wohl aber eine Kirche, die den Anspruch, wachsen zu wollen, aufgegeben hat.
Andreas Weiß, Propst in Königslutter
Wir sind Christinnen und Christen in der Ev.-luth. Landeskirche in Braunschweig,
die den Verheißungen Gottes trauen: Ich habe ein großes Volk in dieser Stadt
die erkannt haben, dass die Gemeinde neue Impulse braucht, um zu wachsen
die erkannt haben, dass in unserer Kirche nicht mehr alles an hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern hängen darf
die sich dafür einsetzen, das wir ein Netzwerk missionarischer Ideen und Impulse aufbauen
die wissen, dass geistliche Gemeinschaft und Gebet uns mutig und stark macht.



